Selma
22.08.2017 von Selma

Von der Uni zur solutionDrive - Teil 2

Letztes Mal haben wir durch Michael einen Einblick in den Jobeinstieg eines Entwicklers bekommen. Diese Woche steht uns Sarah, eine der Projektleiterinnen, Rede und Antwort.

Sarah haben wir ebenfalls auf der Akademika 2016 kennengelernt und seit dem Jahreswechsel betreut und koordiniert sie vor allem unsere Shopware-Projekte.

 Organisationstalent und Strippenzieher: Der Job als Projektleitung

Was hast du eigentlich gelernt und wie lief dein Einstieg ins Berufsleben?

Sarah: Es gab tatsächlich irgendwie mehrere Einstiege in „mein" Berufsleben. Speziell der Einstieg in unsere Branche erfolgte während meiner Ausbildung zur Medienkauffrau. Ich schnupperte das erste Mal Luft in der Medien- und Onlinewelt. Alles war spannend, neu und aufregend und es war wirklich cool, erste Projekte in einer Online-Agentur gemeinsam im Team umzusetzen. Nach der Ausbildung entschied ich mich für mein BWL Studium, irgendwie hatte ich damals das Gefühl noch nicht „fertig“ zu sein, aber das ist man wohl nie. :-D Nach einem Ausflug in eine andere Branche nach dem B.A. Studium habe ich mich nach fast drei Jahren dann zurück gesehnt und die Chance ergriffen, zu wechseln.

Was hast du an der Uni gelernt, das jetzt unersetzlich für deinen Job ist?

Sarah: Du möchtest jetzt vielleicht gerne hören, dass das E-Commerce Modul bei Herrn X und der Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik bei Herrn Dr. Y ein „must do“ sind, um sich später super zurecht zu finden. Aber das ist es nicht! Man belegt ab dem ersten Semester viele Module, die später - so ab der Hälfte des Studiums - immer mehr Sinn ergeben. Man bekommt das Gefühl von einem Gesamtbild, dass sich immer ein Stück weiter vervollständigt. Auch wenn es letztendlich ja nie vollständig sein wird. Welche Bestandteile die richtigen sind, wird jeder für sich selber entdecken. Dieses individuelle Gesamtbild bildet am Ende dann den Grundstein/das Grundwissen für den Job, aber was du daraus machst und in welche Richtung du dich dann später noch weiter entwickeln wirst, liegt in deiner Verantwortung und wächst auch im Beruf immer weiter. Ich habe parallel zu meinem Studium immer gearbeitet und fand toll, dass man in der Hochschule Dinge besser versteht, weil man sie auf sein Arbeitsleben adaptieren und im Arbeitsleben wiederum bereits kleine Bausteine einbringen kann, die etwas verbessern. Das ist ein fließender Prozess und geht ja hoffentlich auch mit jeder anderen Weiterbildung und neu gewonnen Eindrücken immer so weiter.

Warum solutionDrive als Arbeitgeber und warum eine Agentur?

Sarah: In der Agentur genieße ich die Freiheiten. Es ist ein individuelles Arbeiten, das Spontanität zulässt. Man kann sich schnell mal in einer Gruppe zusammensetzen, um eine Lösung zu erarbeiten. Man kann den Platz wechseln, zum Beispiel auf dem Sofa arbeiten, wenn einem das gerade besser passt. Und irgendwie ist auch insgesamt mehr Austausch da. Wenn man etwas vom Teammitglied braucht, geht man einfach zu ihm oder ihr rüber und bespricht sich direkt. Außerdem sind die Projekte stetig im Fluss, man darf eigene Entscheidungen treffen und jeden Tag gibt es neue Herausforderungen und Lösungsansätze. solutionDrive? Weil wir eine spannende Größe haben. Du kannst die Firma wachsen sehen und an ihr mitwachsen. Das gibt ein gutes Gefühl. Ach und wegen der coolen Kollegen ;-) Aber das weiß man ja erst, wenn man es ausprobiert.

Vielen Dank für deine Antworten Sarah!

 

Wie man bei beiden Interviews erkennen kann, legt die Ausbildung den Grundstein für eine Karriere. Wichtig ist es in jedem Fall, sich auch neben dem theoretischen Lernstoff weiter zu entwickeln. Ob das durch Praktikas, Projekte neben der Uni oder einen Werkstudentenjob geschieht ist erst einmal nicht von belang.

Wenn ihr auch den nächsten Schritt gehen und eure Fähigkeiten ausbauen wollt, schaut euch doch unsere Werkstudentenstelle oder den Jobeinstieg als Junior PHP-Entwickler an!