Andreas
01.08.2017 von Andreas

Von der Uni zur solutionDrive - Teil 1

Jedes Jahr ist die solutionDrive auf der Akademika in Nürnberg zu finden und präsentiert sich als Arbeitgeber für Studierende/Absolventen der (Wirtschafts-) Informatik.
Doch wie läuft so ein Einstieg in eine E-Commerce Agentur überhaupt ab?
Wir haben mit einem unserer Entwickler gesprochen, der nach der Akademika 2016 bei uns angefangen hat:

Vom Master Informatik zum Junior Web-Entwickler

Was hast du studiert und wie lief dein Einstieg in das Berufsleben ab?

Michael: Ich habe in Erlangen Informatik studiert. Zunächst 6 Semester Bachelor und dann noch 4 Semester Master.
Neben meiner Masterarbeit musste ich mich orientieren und bewerben. Konkret fündig geworden bin ich auf der Akademika in Nürnberg, wo ich diverse Gespräche führen und unter anderem die solutionDrive kennenlernen durfte. Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch musste ich ich mich erstmal um meine Masterarbeit kümmern. Ein knappes halbes Jahr später habe ich dann direkt angefangen.

Das Informatikstudium ist in erster Linie sehr theoretisch. Wann und wie bist du in die Praxis gestartet?

Michael: Viele praktische Erfahrungen im Bereich der Webentwicklung konnte ich schon vor meinem Studium sammeln. Während meiner Schulzeit habe ich PHP gelernt und diese Kenntnisse sowohl in kleinen privaten Projekten als auch bei unserer Schulwebseite angewandt. Dass ich später durch Zufall einen Webshop mit OXID aufbauen durfte, war großes Glück, da ich damals wichtige Erfahrungen im E-Commerce-Umfeld sammeln konnte. 

Lernt man an der Uni Inhalte, die du jetzt weiter verwenden kannst?

Michael: Sicherlich, ja. Bereits die vielen Grundlagen („sollte man mal gehört haben“) darf man auf keinen Fall unterschätzen. Es ist z.B. wichtig, die Komplexität des Codes bewerten zu können, den man selbst schreibt oder von anderen verwendet. Im Studium fühlt sich das sehr theoretisch an, sobald man aber mit mehreren 100.000 Datenbankeinträgen hantiert, wird das doch recht schnell wichtig.
Aber besonders die Vertiefungsmöglichkeiten, die sich zum großen Teil erst im Master ergeben haben, können hilfreich sein. Ich habe mich viel mit Kommunikationssystemen beschäftigt. Das hilft, die Interaktion der vielen Systeme im E-Commerce zu verstehen und einzuordnen.

Zugegeben - manches werde ich aber vermutlich nie wieder brauchen.

Warum hast du dich für eine Agentur entschieden und warum für den Bereich E-Commerce?

Michael: Für meinen Start ins Berufsleben hatte ich mir ein Unternehmen gewünscht, das nicht allzu groß ist und bei dem man für das Unternehmen letztendlich nicht nur eine Personalnummer ist, sondern ein wichtiger Bestandteil.
Eine Agentur, die als Dienstleister gegenüber anderer Unternehmen auftritt, war dabei auf jeden Fall eine gute Wahl.
Die Entscheidung für den Bereich E-Commerce war purer Zufall. Als ich die solutionDrive kennengelernt habe, hatte ich noch keinen konkreten Plan, in welche Richtung der Anwendungsentwicklung es gehen könnte. Aufgrund meiner Vorerfahrungen im E-Commerce wusste ich aber, dass es ein spannendes Feld ist.

Besonders motivierend ist die Tatsache, dass man immer wieder mit neuen interessanten Herausforderungen konfrontiert wird. Ein Shop, der die Bedürfnisse seiner Kunden verschläft, ist nicht konkurrenzfähig.
Für einen jungen motivierten Absolventen ist das natürlich eine gute Perspektive.

 

Wir bedanken uns bei Michael für seine Perspektive auf den Jobeinstieg nach der Uni. In den kommenden Wochen wird unsere Projektleiterin Sarah zu ihrem Jobeinstieg Rede und Antwort stehen.